|
Ein,
zwei kritische Blicke zum Himmel
- nein der Wetterbericht hatte sich
nicht getäuscht, denn schon waren die
ersten blauen Stellen zu entdecken
und uns sollte wieder ein sonniger Tag erwarten. Und
so trafen wir uns alle frohgelaunt
um 9:00 Uhr in Laufen zur Fahrt
auf die Challhöchi. Mit von der
Partie waren diesmal ausnahmsweise
nur die schwarze
Fraktion unserer Hunde, nämlich:
Lady, Luca, Sandro,Vasco und Zeus.
Und ganz nach dem Motto Flüsterstunde
war auch diesmal im Bus von den Hunden nichts zu hören
und zu sehen.
Nach
einem kurzen Einlaufen begaben wir uns auf dem Forstbergweg
auf die "Reise
nach Jerusalem".
Nur dass man sich diesmal nicht gemütlich auf den Stühlen
niederlassen konnte, wenn man sein Ziel erreicht hatte,
sondern erst noch eine kleine Aufgabe erfüllen musste
- sei es ein Platz-Bleib, eine Rolle oder was sonst
den lebendigen Stühlen noch eingefallen ist.
Anschliessend
wurden wieder die Rucksäcke gesattelt und bereits dreiviertel Stunden
später trafen wir bei einer tolle Hütte am Waldesrand
ein, wo wir uns zu einem gemütlichen - und ausgiebigen
- Picknick niederliessen. Während sich die Männer um
das Feuer kümmerten, probierten wir aus, was sich mit
4 Baumstämmen und 4 Hunden so alles machen liesse. Nur
Luca musste bei seinem Frauchen bleiben. Hatte er sich
doch so unsterblich in Sandro verguckt, dass er erst
einmal eine kleine Ruhepause brauchte.
Frisch
gestärkt
machten wir uns nach dem PickNick daran, heraus zu finden, auf was
unsere
Hunde besser reagieren würden - auf Sicht- oder Hörzeichen.
Dazu auch ein
kleines Experiment, das Patricia B. McConnell in ihrem Buch "Das andere Ende der Leine"
beschreibt. So war es auch interessant zu beobachten,
was die Hunde machen würden, wenn sie im Platz-Bleib
warten mussten, während ihre Zweibeiner alle mögliche
Bewegungen vor ihnen vollführten.
Nach einem
Blick auf die Uhr, die uns zeigte, dass wir inzwischen
schon über 2 Stunden hier weilten, hiess es nun aber
weiter marschieren, wollten wir nicht erst zu schlafwandelnder
Zeit zu Hause sein. Während der erste Teil unserer Wanderung
uns über Waldwege geführt hatte, wechselten sich nun
Flur und Wald ab, bevor wir auf einen lauschigen Weg
mit Bächlein Richtung Laufen trafen. Dieser führte
uns geradeaus zum nächsten VitaParcours, wo unsere Hunde
zeigten, wie Fit sie immer noch sind.
In Laufen
gönnten wir uns kurz vor Türschluss noch ein kühles
Getränk bevor es hiess - und Tschüss bis zum nächsten
Mal.
|