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Heute
geht es in den französisch sprachigen Teil der Schweiz
- nach St. Ursanne im Jura. Es erwartet uns eine wunderschöne
Wanderung dem Doubs entlang, welcher zwischen Soubey
und St. Ursanne ein kurzes Stück auf Schweizer Boden
fliesst,
bevor er sich wieder zurück nach Frankreich wendet -
nicht vergebens wurde er der "Unentschlossene"
genannt. Nach der Anreise mit Bahn und Auto besteigen
wir kurz nach halb elf das Postauto nach Soubey. Und
obwohl die Hunde sich noch nicht begrüssen konnten,
hört man während der 3/4 stündigen Fahrt im gut gefüllten
Bus keinen Mucks von ihnen. Aber trotzdem sind alle
froh, als wir dann endlich in Soubey aussteigen und
uns die Beine bei der ersten Übung ein wenig vertreten
können. Nach ein paar Informationen zu Soubey
und seinem berühmten Künstler sowie dem Doubs
und seinen Forellen geht die Wanderung dann
richtig los. Vorbei an der alten
Mühle aus dem Jahre 1565 stossen wir schon bald
an den Doubs, wo die Hunde bei diesen hochsommerlichen
Temperaturen eine kleine Erfrischung geniessen. Noch
wissen sie nicht, welche Herausforderung noch auf sie
wartet - die Brücke über den Doubs. Aber keiner
der Hunde zögert wirklich lange, sondern macht sich,
trotz Gitterrost, gleich auf den Weg ans andere Ufer. Während
wir vor einer halben Stunde noch in der Sonne geschwitzt
haben, geht unser Blick nun öfters zum Himmel. Dort
sind inzwischen dunkle Wolken aufgezogen, die nichts
Gutes verheissen. Und deshalb gönnen wir den Hunden das
Schwimmen auch nicht allzulange, sondern eilen schnell
der Sonne nach. Aber es nützt nichts, das Gewitter holt
uns ein. Gottseidank dauert es aber nicht allzu lange
und schon bald können wir unsere Sachen in der
Sonne trocknen und unser Mittagessen geniessen. Den
Rest der Wanderung bleibt es, von ein paar Regentropfen
abgesehen, trocken und wir geniessen das Wandern durch
die wunderschöne Landschaft. Nur auf die Kühe, die uns
unterwegs den Weg versperren, hätten wir gerne verzichtet. Und
wenn der Weg durch den Regen teilweise auch etwas rutschig
geworden ist, so kommen doch alle nach 5 1/2 Stunden
wieder wohlbehalten in St. Ursanne an. Hier kraxeln
die Bahnreisenden noch "schnell" den steilen
Weg zur Bahn hoch und denken dabei an die anderen, die
sich jetzt ein leckeres Glacé gönnen. Auf dem Heimweg
begleitet diese dann aber noch ein heftiges Gewitter
mit Hagel, Regen und Sturm - gottseidank hat Petrus
damit so lange gewartet, bis alle im trockenen
Auto sitzen.
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