Von Soubey nach St. Ursanne - 10. Juli 2007
Entlang am malerischen Doubs

Heute geht es in den französisch sprachigen Teil der Schweiz - nach St. Ursanne im Jura. Es erwartet uns eine wunderschöne Wanderung dem Doubs entlang, welcher zwischen Soubey und St. Ursanne ein kurzes Stück auf Schweizer Boden fliesst, bevor er sich wieder zurück nach Frankreich wendet - nicht vergebens wurde er der "Unentschlossene" genannt.
Nach der Anreise mit Bahn und Auto besteigen wir kurz nach halb elf das Postauto nach Soubey. Und obwohl die Hunde sich noch nicht begrüssen konnten, hört man während der 3/4 stündigen Fahrt im gut gefüllten Bus keinen Mucks von ihnen. Aber trotzdem sind alle froh, als wir dann endlich in Soubey aussteigen und uns die Beine bei der ersten Übung ein wenig vertreten können. Nach ein paar Informationen zu Soubey und seinem berühmten Künstler sowie dem Doubs und seinen Forellen geht die Wanderung dann richtig los. Vorbei an der alten Mühle aus dem Jahre 1565 stossen wir schon bald an den Doubs, wo die Hunde bei diesen hochsommerlichen Temperaturen eine kleine Erfrischung geniessen. Noch wissen sie nicht, welche Herausforderung noch auf sie wartet - die Brücke über den Doubs. Aber keiner der Hunde zögert wirklich lange, sondern macht sich, trotz Gitterrost, gleich auf den Weg ans andere Ufer.
Während wir vor einer halben Stunde noch in der Sonne geschwitzt haben, geht unser Blick nun öfters zum Himmel. Dort sind inzwischen dunkle Wolken aufgezogen, die nichts Gutes verheissen. Und deshalb gönnen wir den Hunden das Schwimmen auch nicht allzulange, sondern eilen schnell der Sonne nach. Aber es nützt nichts, das Gewitter holt uns ein. Gottseidank dauert es aber nicht allzu lange und schon bald können wir unsere Sachen in der Sonne trocknen und unser Mittagessen geniessen. Den Rest der Wanderung bleibt es, von ein paar Regentropfen abgesehen, trocken und wir geniessen das Wandern durch die wunderschöne Landschaft. Nur auf die Kühe, die uns unterwegs den Weg versperren, hätten wir gerne verzichtet.
Und wenn der Weg durch den Regen teilweise auch etwas rutschig geworden ist, so kommen doch alle nach 5 1/2 Stunden wieder wohlbehalten in St. Ursanne an. Hier kraxeln die Bahnreisenden noch "schnell" den steilen Weg zur Bahn hoch und denken dabei an die anderen, die sich jetzt ein leckeres Glacé gönnen. Auf dem Heimweg begleitet diese dann aber noch ein heftiges Gewitter mit Hagel, Regen und Sturm - gottseidank hat Petrus damit so lange gewartet, bis alle im trockenen Auto sitzen.


Und hier gibt es die weiteren Bilder vom Ausflug